Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Arbeitsbereich Psychosomatik

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Aufenthaltsraum
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Therapieraum
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Instrumente der Musiktherapie
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Bilder der Maltherapie
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Die 1985 von Prof. Dr. G. Klumbies gegründete psychosomatische Station, die unter der Leitung von Fr. Dr. M. Venner seinerzeit in die Internistische Klinik integriert war, ist seit 2004 eine eigenständige Station der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeitet in enger Kooperation mit dem Institut für Psychosoziale Medizin und Psychotherapie (Leitung: Prof. Dr. B. Strauss).

Behandelt werden Patienten mit dem gesamten Spektrum psychosomatischer Erkrankungen, auch mit Organschädigungen. Behandlungsschwerpunkte sind Essstörungen und somatoforme Störungen, einschließlich somatoformer Schmerzstörungen, aber auch Depressionen und Persönlichkeitsstörungen.

Therapieangebot

- Wir können Ihnen aktuell eine zeitnahe Behandlung ohne längere Wartezeit bieten -

Die Behandlung erfolgt mittels intendiert-dynamischer Gruppenpsychotherapie. Hierbei handelt es sich um eine psychoanalytisch orientierte Gruppentherapie, die regelmäßig körperorientierte Verfahren (Kommunikative Bewegungstherapie) und gestaltungs-therapeutische Ansätze mit einbezieht. Ergänzt wird diese Therapie im Sinne eines multimodalen Ansatzes durch die Musiktherapie. Jeder Patient erhält darüber hinaus (tiefenpsychologisch-fundierte) Einzelgespräche und erlernt in der Gruppe das Autogene Training. Für unsere essgestörten Patienten gibt es außerdem das Angebot der Essstörungsgruppe. Wenn es sinnvoll erscheint und gewünscht wird, besteht ergänzend die Möglichkeit der Einbeziehung der Angehörigen in Form von Partner- und/oder Familiengesprächen (nach systemischem Ansatz).
Abgerundet wird dieses Therapieangebot durch verschiedene physiotherapeutische Angebote.

Die medizinische Versorgung erfolgt auf Station durch regelmäßige internistisch-psychosomatische Visiten und ggf. notwendige Diagnostik und Therapie, sowie bei entsprechender Indikation unter Einsatz moderner Psychopharmakotherapie.
Die Gruppentherapie findet in 2 Gruppen mit max. 8 Teilnehmern im halboffenen Setting statt. Die Gruppen sind hinsichtlich Alter, Geschlecht und Diagnose der Patienten gemischt.

Zur Klärung der Indikation einer stationären Gruppentherapie führen wir ein ausführliches ambulantes Vorgespräch, ergänzt durch psychologische Testverfahren durch, für das ein Überweisungsschein vom Hausarzt oder einem Facharzt benötigt wird. In diesem Gespräch wird die Indikation überprüft und eine Beratung hinsichtlich der Therapie durchgeführt. Wenn es gewünscht wird, kann anschließend ein Aufnahmetermin vereinbart und geplant werden, obwohl dies auch zu einem späteren Zeitpunkt und evtl. nach einem zweiten Gespräch erfolgen kann.
Zu Beginn des stationären Aufenthaltes erfolgen eine ausführliche Therapieeinweisung und die schrittweise Integration in das Therapieprogramm und die Gruppenaktivitäten. Die Einzeltherapie wird aufgenommen und ggf. ein Therapievertrag (bei Essstörungen) aufgesetzt.
Die Therapiedauer beträgt in der Regel 12 Wochen, ggf. auch kürzer.

Zum Ende der Therapie unterstützen wir unsere Patienten bei der Suche nach einem Therapeuten für die meist indizierte anschließende ambulante Therapie.
Ebenso ist eine Unterstützung bei Fragen beruflicher und sozialer Rehabilitation durch den Sozialdienst verfügbar.

Schließlich besteht die Möglichkeit zu einer Reihe nachstationärer Gespräche und ggf. Planung einer Intervalltherapie.

Kontakt

Universitätsklinikum Jena
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
Arbeitsbereich Psychosomatik
Philosophenweg 3
07743 Jena

Für die Anmeldung zum Vorgespräch oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Frau A. Heidrich, Sekretariat
Tel.: 03641 9-390386
E-Mail

OÄ Dr. med. S. Mohr
Tel.: 03641/9-390385

 






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